Wenn Heizband (Tracing) eingesetzt wird, stellt man schnell fest, dass diese Kabel in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich sind. In vielen Fällen wird abhängig von der Anwendung zwischen selbstregulierendem oder konstantem Leistungsheizband gewählt.
Dank der parallelen Schaltung können beide Arten von Heizbändern an jeder Stelle gekürzt werden. Das ist besonders praktisch, wenn die Kabel vor Ort angepasst werden müssen. Standardmäßig werden beim Tracing Anschluss- und Endabschluss-Sets mitgeliefert, sodass die Kabel problemlos auf die richtige Länge zugeschnitten werden können.
Der wichtigste Unterschied zwischen diesen Kabeln liegt in der Art der Wärmeabgabe. Selbstregulierendes Heizband gibt Wärme in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur ab. Sinkt die Umgebungstemperatur, erhöht das Kabel seine Leistung. Steigt die Temperatur wieder an, reduziert das Kabel automatisch seine Leistung.
Dadurch ist bei selbstregulierendem Heizband keine externe Regelung erforderlich, und ein Überhitzen ist ausgeschlossen.
Konstantleistungs-Heizband arbeitet nach einem völlig anderen Prinzip. Dieses Kabel gibt über die gesamte Länge hinweg konstant die gleiche Leistung ab unabhängig von der Umgebungstemperatur. Diese Art von Tracing wird hauptsächlich in Anwendungen eingesetzt, bei denen ein minimaler Wärmeverlust erforderlich ist oder eine konstante Temperatur gehalten werden muss.
Bei dieser Form des Tracings wird fast immer eine externe Regelung eingesetzt. Mit dieser kann die Leistung präzise und aus der Ferne gesteuert werden.
Ein weiterer Unterschied zwischen diesen Heizbandtypen ist die Temperaturbeständigkeit. Konstantleistungs-Heizband kann in der Regel höheren Temperaturen standhalten und eignet sich daher besonders für industrielle Anwendungen, bei denen eine bestimmte Temperatur konstant gehalten werden muss. Diese Heizbänder sind in verschiedenen Leistungsstufen bis zu 150 W/m erhältlich und können je nach Typ Temperaturen bis zu 425°C ausgesetzt werden.
Selbstregulierendes Heizband arbeitet bei etwas niedrigeren Temperaturen und Leistungen. Diese Kabel eignen sich für industrielle und gewerbliche Anwendungen. In der Regel können sie Temperaturen bis zu 250°C standhalten, abhängig vom jeweiligen Kabeltyp. Die Leistung reicht bis zu 100 W/m.
Die Wahl der richtigen Heizbandart hängt stark von der jeweiligen Anwendung ab. Wenn eine Anwendung eine konstante Leistung erfordert oder wenn Tracing zur Prozessbeheizung eingesetzt wird, ist Konstantleistungs-Heizband häufig die beste Wahl. Es bietet konstante Leistung und kann über eine externe Steuerung exakt geregelt werden, sodass stabile Ergebnisse gewährleistet sind.
Konstantleistungs-Heizband wird häufig in kürzeren Heizkreisen mit höheren Temperaturen eingesetzt.
Wenn Tracing hingegen zum Frostschutz eingesetzt wird, beispielsweise in Rohrleitungen oder Dachrinnen, ist selbstregulierendes Heizband meist die bessere Lösung. In solchen Anwendungen muss das Kabel nicht ständig mit voller Leistung betrieben werden, da es sich automatisch an die Umgebungstemperatur anpasst.
Selbstregulierendes Heizband eignet sich für längere Heizkreise und lässt sich einfach vor Ort installieren.
Jede Tracing-Anwendung ist individuell und erfordert in der Regel eine maßgeschneiderte Lösung. Bei Heating Group International übernehmen wir den gesamten Prozess von A bis Z. Mit den richtigen Anwendungsdaten berechnen wir Leistungsbedarf, Kabellängen und Schleifenabstände und bieten darauf basierend die optimale Tracing-Lösung an.
Wenn Sie Tracing einsetzen möchten und sicherstellen wollen, dass die richtige Ausführung und Leistung gewählt wird, sind Sie bei Heating Group International genau richtig.
Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne, um die Möglichkeiten zu besprechen!
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